Die Auftaktveranstaltung am 6. Februar 2025 zur Gründung des Verbunds Lehrkräftebildung Baden-Württemberg markierte einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Zusammenarbeit der lehrkräftebildenden Hochschulen und zuständigen Ministerien im Land. Die Teilnehmenden arbeiteten im Senatssaal der Universität Stuttgart gemeinsam daran, tragfähige Strukturen zu schaffen und eine kooperative Governance zu entwickeln.
Eine Aufbruchsstimmung prägt das Treffen
Prof. Dr. Michael-Jörg Oesterle, Prorektor für Lehre und Weiterbildung an der Universität Stuttgart, eröffnete die Auftaktveranstaltung. Von Beginn an war spürbar, dass alle Teilnehmenden von der Dringlichkeit und Relevanz dieses Vorhabens überzeugt waren. Die Diskussionen verliefen lebhaft und zielgerichtet, wobei ein starkes gemeinsames Verständnis für die Bedeutung des Verbunds erkennbar war. Auch Dr. Andrea Rendel, Studiendirektorin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, und Markus Kilb, Regierungsdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, signalisierten Unterstützung für das Vorhaben.
Inspirierende Vorträge und richtungsweisende Diskussionen
Inhaltlich wurde intensiv gearbeitet: Ein erster Entwurf zur Struktur des Verbunds wurde vorgestellt und mit großem Engagement diskutiert.
Ein besonderer Höhepunkt war der Impulsvortrag von Prof. Dr. Julia Gillen, Vizepräsidentin für Bildung an der Leibniz Universität Hannover, die eindrucksvoll über die Erfolge und Herausforderungen des Niedersächsischen Verbunds zur Lehrkräftebildung berichtete. Ihr Beitrag bot wertvolle Impulse und zeigte konkrete Lösungsansätze auf. Darüber hinaus gab Prof. Dr. Stephan Schumann, Vorstandsmitglied und stellvertretender Sprecher der Binational School of Education, Konstanz, eine prägnante Einführung in die Thematik, bevor Prof. Dr. Thorsten Bohl, geschäftsführender Direktor der Tübingen School of Education (TüSe), die vorgeschlagene Verbundstruktur präsentierte.
Ein wichtiger Meilenstein war die Einsetzung einer Arbeitsgruppe, die die Tagesordnung für das nächste Treffen im Juni/Juli 2025 vorbereiten wird. Die Gruppe setzt sich aus Prof. Dr. Jörg Keßler, Rektor der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Prof. Dr. Stephan Schumann und Prof. Dr. Silke Hertel, Prorektorin für Studium und Lehre an der Universität Heidelberg, zusammen. Darüber hinaus wurde ein weiteres Treffen für Herbst/Winter 2025 anvisiert. Die Professional School of Education Stuttgart Ludwigsburg (PSE) hat bereits angeboten, für diese Treffen erneut Räumlichkeiten bereitzustellen und die Organisation zu übernehmen.
Ausblick: Ein vielversprechender Weg nach vorn
Das Auftakttreffen hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Bereitschaft zur Zusammenarbeit groß ist und dass mit diesem Verbund eine wertvolle Plattform für die Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung in Baden-Württemberg geschaffen wird. Beim nächsten Treffen im Sommer soll es u. a. um die Governance-Struktur und personelle Unterstützung des Verbundes gehen.
